Mann, bin ich froh, dass ich das ganze Wochenende offline war. Am Ende hätte ich das noch live mitbekommen und selbst Hand an diese Beiträge anlegen müssen.
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Neue Runde, neues Glück
Freitag startet die Bundesligasaison 2004/2005. Das heißt für uns passionierte Tipper: Schnell beim Blogtipp anmelden (falls noch nicht geschehen), den ersten Spieltag tippen und die Bonustipps abgeben. Abgabeschluss ist Freitag, 19:30 Uhr; also eine Stunde vor Anpfiff. Das wird jeden Spieltag so sein.
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Wochenende reviewed
Apropos: Mir ging’s Sonntag eigentlich nur deshalb schlecht, weil ich um 10 Uhr, nach 2,5 Stunden Schlaf, wieder aufgestanden bin, um zu arbeiten. Und ich bin 1,5 Stunden zu spät aufgestanden. Ja, ich wusste das vorher und ja, ich bin dieses Risiko bewusst eingegangen.
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Schweiß
Wer hat meinen Ventilator geklaut? Ist ja nicht auszuhalten hier.
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Offline-Blogger
DonAlphonso in den Kommentaren im Blogs-Blog:
Werden wir den Tag erleben dürfen, wenn es mal heisst: Tagebuchschreiber, das sind Offline-Blogger??
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Die Rechtschreibreform
Deutsche Sprache, schwere Sprache. Und dann auch noch reformiert und mutiert ?
Sieben Tage, sieben Fragen zur Rechtschreibreform. 1. Die Rechtschreibreform ist gut, weil …
… sie viele Regeln vereinfacht und der allgemeinen deutschen Rechtschreibschwäche damit sehr entgegenkommt. Dazu ist sie wesentlich logischer und durchdachter als die vor über einhundert Jahren definierte so genannte »alte Rechtschreibung«.2. Die Rechtschreibreform ist schlecht, weil …
Ist sie nicht. Sie wird nur schlecht gemacht, weil sich Deutschland scheinbar grundsätzlich gegen alles wehrt, was den Namen »Reform« trägt. Ich habe noch kein einziges Argument gegen die neue Rechtschreibung gehört. Es heißt immer nur, sie wäre nicht vollständig durchdacht – aber ist die alte Rechtschreibung etwa durchdachter? Diese Reform bringt eine ganze Menge Fortschritte.3. Mein deutsches Lieblingswort in diesem Jahr ist …
Sommer.4. Mein deutsches »Unwort« in diesem Jahr ist …
Neoliberalismus.5. Das Wort, das
sich immer falsch schreibe, ist …
Wie jetzt? Wenn ich wüsste, dass ich es falsch schriebe, dann würde ich es doch richtig schreiben.6. Es gibt im Deutschen kein Wort für »nicht mehr durstig« (»nicht mehr hungrig« = satt). Mein Vorschlag für ein solches Wort:
»sitt«. Das hat vor Jahren schon einmal eine Kommission für die Aufnahme in den Duden vorgeschlagen. So unpassend wäre das nicht. Aber mal anders gefragt: Gibt es überhaupt diesen Zustand? Wann ist man denn nicht mehr durstig?7. Der Verein Deutsche Sprache fordert weniger Anglizismen. Dieses englische Wort/dieser Spruch nervt mich am meisten:
Nein, kein bestimmtes Wort oder gar ein Spruch. Ich finde Anglizismen generell schlimm, wenn es gewollt klingt, wenn es viel passendere deutsche Worte dafür gäbe oder nur um des Anglizismus‘ Willen ein englisches Wort verwendet wird. You know what I mean.
Auffällig finde ich, dass vor allem die Menschen dem Anglizismus verfallen, die nicht einmal »guten Tag« auf englisch sagen könnten. -
Wesseling?
Falls noch einmal jemand fragen sollte, warum ich so ungern in Wesseling wohne: Hohe Rauchsäule nach Chemie-Störfall in Wesseling (Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Naja, vielleicht dann das nächste Mal.)
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Expression Engine
Ich bin zurzeit beruflich am Testen der ExpressionEngine und kann daher ganz unverblümt sagen: Wenn das Ding nicht so schweineteuer wäre, ich hätte schon fünf davon gekauft. Wäre ich nur damals schneller gewesen…
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»Wir suchen Weblog-Autoren aus München«
Am späten Nachmittag rief mich heute Claudi an, um mir zu berichten, dass soeben jemand von RTL2 angerufen hätte, um mich zu sprechen. Ich dachte nur: »Komisch«, und rief die Münchener Nummer an, die mir mein Eheweib mit auf den Weg gab.
Johannes: *Nummer tipp*
Telefon: *tuut*
Eine Stimme: Redaktion RTL2, K. am Apparat.
Johannes: Ja, guten Tag, Johannes Mirus. Meine Frau sagte mir gerade, Sie hätten angerufen und …
Herr K.: … Ah, ja, genau. Ich bin von der Redaktion der RTL2-Nachrichten und wir möchten einen Beitrag über »Blogs« und »Blogger« machen. Da habe ich einfach mal was in die Suchmaschine eingegeben und bin zu Ihnen gekommen.
Johannes denkt: Oh Gott, hoffentlich verlangt der nicht von mir, dass ich mein Gesicht ausgerechnet für die RTL2-Nachrichten in der Kamera halte. Und überhaupt – bei »mal was« erscheint das JC-Log gar nicht in einer Suchmaschine.
Johannes: ähä.
Herr K.: Ja, und wir suchen jetzt »Blogger« aus München. Kennen Sie da nicht zufällig jemanden?
Johannes denkt: STFW
Johannes: Ich kann Ihnen auf jeden Fall sagen, wo Sie fündig werden. Da gibt es eine wunderschöne Auflistung von Weblogs, die nach Gebieten durchsucht werden kann.
Herr K.: Sie meinen bestimmt das Bloghaus.
Johannes: Ja, genau, da gibt es eine Bloggerkarte mit zahlreichen Münchener Bloggern. (Ich habe wirklich »Blogger« gesagt. Habe mir aber danach gleich den Mund mit Seife ausgewaschen.)
Herr K.: Ja, das kenne ich schon.
Johannes denkt: Und warum rufst du Depp mich dann an? STFW
Herr K.: Ich dachte auch eher, dass Sie mir vielleicht einen persönlichen Tipp geben könnten.
Johannes: Ahso, jaja. (Nennt zwei Münchener Blogger, die ihm spontan einfallen.)
Herr K.: Und die Adressen zu den Blogs finde ich beim Bloghaus?
Johannes: Japp.
Herr K.: Vielen Dank.
Johannes: Bitte.Ich habe sofort bereut, die Namen preisgegeben zu haben. Hallo Herr K., seien Sie bitte freundlich zu den anderen Webloggern. Die beißen nur dann nicht, wenn man sie nicht falsch anfasst.
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Wer macht eigentlich… Werbung für kleine Budgets?
Unter dem Titel Wer macht eigentlich… Werbung für kleine Budgets? ist ein E-Book entstanden, das zahlreiche Agenturen und Ein-Mann-Betriebe auflistet, die Werbung für kleine und mittlere Unternehmen zu humanen Preisen anbieten. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Tipps, worauf der unbedarfte Kunde achten soll, möchte er sein kleines Budget nicht sinnlos zum Fenster hinaus werfen. Das Buch von Bernd Röthlingshöfer kann, darf und soll kostenlos vertrieben werden und steht jedermann zum Download zur Verfügung.
MR-DESIGN ist natürlich auch gelistet – ganz hinten auf Seite 146.
