Wofür steht die Abkürzung »m.E.« jetzt eigentlich genau?
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Positives Deutschland
Ich sollte, nach Vorbild von Ingo, eine Rubrik mit dem Namen »A ha ha ha« aufmachen. Heute in meinem Posteingang:
Initiative für ein positives Deutschland – Es wird Zeit etwas zu bewegen und zu ändern
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie heute über eine Bewegung von Bürgern Deutschlands informieren.
Eine Gruppe von aufrichtigen Menschen möchte ändern, dass in Deutschland das Lebensgefühl und das Miteinander ständig schlechter wird. Es geht darum durch eine gezielte Signalwirkung, den Lebensmut und die Lebensfreude von anderen Menschen zu aktivieren. Der allgemeine Tenor in den Medien macht Angst und verhindert eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft.
Worauf wir uns konzentrieren, wird wachsen und wird größer. Im Moment konzentriert sich sehr viel auf Angst. Die Bevölkerung liest, sieht und hört zum großen Teil negative Nachrichten.
Woran oder wodurch soll man sich motivieren? Es gibt nur einen Ausweg! Motivation durch Vorbilder! Seien Sie Vorbild für schwächere und verunsicherte Menschen. Zeigen Sie, dass es auch ohne Angst und mit Mut geht. Mut zu einem positiven Deutschland.
Machen Sie mit
Initiative „Positives Deutschland“
Nürnberger Strasse 62
91217 Hersbruck
Internet: www.positives-deutschland.deNett gedacht, schlecht gemacht. 1 Pluspunkt dafür, dass sie aus Hersbruck – gemütliches ehemaliges Nachbarstädtchen – kommen; 10 Punkte Abzug wegen Spams.
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Interne Trachbacks
Was bei mir der neu eingeführte Pingback automatisch erledigt, kann auch via Trackback geschehen – die interne Verlinkung eines eigenen Beitrags, auf den man sich bezieht. kiesows sieht das auch so:
denn es kann ja durchaus leute geben, die – aus irgendwelchen gründen – nur den älteren eintrag finden und nicht sehen, das der mittlerweile in einem neuen aufgegriffen wurde. von daher würde es eigentlich ziemlich viel sinn machen, nicht nur intern zu verlinken, sondern auch intern trackbacks zu verschicken.
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Schön
›Schön‹, schrieb Christian Morgenstern, sei doch ›eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.‹ Umso erstaunlicher, dass nur zwei Prozent der deutschen Frauen (aber immerhin 14 Prozent der Männer) bei der vom stern gestellten Frage, wer der schönste Deutsche sei, spontan an ihren Partner denken.
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Direktbesteller bevorzugt?
Werden die Besteller des Blogs!-Buches eigentlich bevorzugt, wenn sie direkt beim Verlag bestellt haben? Oder warum steht bei Amazon immer noch »Dieser Artikel ist noch nicht erschienen«? Ok, meine Bestellung liegt ja erst auf den Tag genau neun Monate zurück, da machen die paar Tage auch nichts mehr. Aber meine versprochene Rezension will ich ja auch noch schreiben.
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Ab in die Sonne
»Sommerzeit ist Urlaubszeit ? Ab in die Sonne!« befiehlt mir Cult7. Ok, kann ich machen. Aber vorher erst noch die Fragen beantworten. 1. Der Klassiker: Du gehst auf eine einsame Insel. Welche drei Sachen nimmst du mit?
Pfft, ich hasse diese Frage. Auf jeden Fall genug zum Lesen, genug zum Trinken und genug zum Essen.2. Was ist dein absolutes Reise-Traumziel? Warum?
Island, weil es mich schon seit vielen, vielen Jahren fasziniert. Und angesichts der Tatsache, dass ich dort jemanden kenne, gebe ich die Hoffnung auch nicht auf, irgendwann dort Urlaub machen zu können.3. Das erste, was dir der Page in deinem Hotel erzählt, ist, dass dein Hotel auf einem alten Indianerfriedhof steht. Wie reagierst du?
Das interessiert mich und ich frage nach. Welcher Stamm? Was ist mit ihm passiert? Gibt es noch lebende Nachfahren?4. E.T. landet vor deiner Haustür und lädt dich zu einem 14-tägigen intergalaktischen Trip ein. Gehst du mit?
Sicher. Falls ich so kurzfristig Urlaub bekomme.5. Du gewinnst eine Reise und hast die Wahl: Safari oder Grönland-Trip. Für was entscheidest du dich?
Grönland.6. Gibt es etwas, dass du vor oder in einem Urlaub immer machst?
Keine Ahnung. Ich mache so selten Urlaub, dass ich noch gar keine Rituale entwickeln konnte. Die passende Antwort wäre wohl: Entspannen.7. Was ist dein nächstes Urlaubs-Reiseziel?
Norderney. [img]http://www.separate-ways.de/smilies/cheer.gif[/img] -
Mini-Bloggertreffen
Gestern haben wir den geschätzten Kollegen Thomas Jungbluth kennenlernen dürfen, der – rein zufällig natürlich – von meiner Kollegin zu einem Interview gebeten wurde. Testurteil: sehr gut. 😀
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Wie säht mer dat?
Die Stadt Braunschweig hat sich zum 1. September offiziell von der ›neuen‹ Rechtschreibung verabschiedet. Und was ist mit Köln? Köln hat eine eigene Sprache, also hat Köln auch das Recht auf eine eigene Schreibe (daher ›Rechtschreibung‹).
koeln.de-Kolumnist Edgar Franzmann führt die ersten Beispiele an, die eine gemischte Sprachkommission (links- und rechtsrheinisch) erarbeitet hat.
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Halbglatze
Da fand ich heute in meinem Posteingang eine E-Mail-Bewerbung. Leicht diletantisch, aber der Typ will auch nur Interviewer werden – nichts, wozu man eine perfekt durchgestylte Bewerbung bräuchte. Ich mache das Foto im Anhang auf, schrecke kurz zurück – der Kerl sieht mit seiner Halbglatze ein bisschen zu alt aus, als dass er sich unter Studenten und ähnlich alten Aushilfen wohl fühlen könnte. Ich klicke das ebenfalls angehängte HTML-Dokument an und lese das Geburtsdatum. Er ist am exakt gleichen Tag im exakt gleichen Jahr geboren, wie ich.
Ich werde ihn einstellen. Nur, um mir jeden Tag vor Augen zu halten: Es hätte dich auch viel, viel schlimmer treffen können.
