Spendenstand bei der Aktion „Ein neuer Server für SelfHTML“ aktuell: 12.726,12 Euro. Vor einem Tag waren es noch ca. 400 Euro.
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Google Suche: Johannes
Zwischen Johannes Gutenberg und Johannes Kepler auf Platz 4. Nicht schlecht.
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Schmidt-Demonstration
Es ist tatsächlich geschehen. In München demonstrierte eine Hundertschaft gegen das Ende der Harald Schmidt Show. An vorderster Front: Franz Maget, bayerischer Fraktionsvorsitzender der SPD und seit seiner herben Wahlniederlage wohl unterbeschäftigt. Dieser Eintrag steht auch im Medialog
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Robbie Williams nackt
(Die überschrift bringt bestimmt wieder viele Googler.)
Ingo:
auf der Homepage von Robbie Williams gibt’s ein Nacktphoto von ihm zu sehen, wenn 1 Millionen Besucher auf das entsprechende Bild klicken. Das gibt’s bei mir billiger. 10.000 Hits im Dezember und Ihr kriegt ne Phototapete von mir zu sehen.
Ich rufe zum allgemeinen Klicken auf. Alleine, um zu sehen, ob er seine Drohung wahr macht.
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Zu billig
Weil Melody eine Spendenaktion voranbringt, ist es böse? Kommt, geht woanders spielen, das ist ja zu billig. Beinahe jeden anderen Weblogger hätte man ob der guten Tat gehuldigt (vgl. Krit-Spendenaktionen, Sammelaktionen für neue Server etc.), aber was Melody macht, ist per Definition böse?! Da fehlen einem ja fast die Worte.
Bermerkenswert am Rande: Außer Nina steht niemand zu seinem Wort und schreibt anonym. Das sagt schon alles.
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Hey, Chef
Lustig, wenn man „Chef“ genannt wird. Kannte ich bisher auch noch nicht. Erst recht nicht von Menschen, die teilweise sogar älter als ich sind.
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Zitat der Woche
Don Dahlmann: Ich glaube, Hamburg ist die einzige Stadt, in der jemand nicht mehr gewählt wird, weil er beim Traber Derby laut gefurzt hat oder weil die Krawatte schief sitzt. Auch eine Form von politischer Meinungsbildung.
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Deutschland geht es gut, Teil 1
Demonstration gegen die Absetzung der Harald Schmidt Show
(Ich werde diesen Satz jetzt regelmäßig wiederholen. So lange, bis entweder jeder Bürger Deutschlands verstanden hat, wo wirkliche Probleme sind oder jeder Möchtergernaktivist versteht, dass Deutschlands Probleme gar keine richtigen Probleme sind. Je nachdem, was zuerst eintritt. Also nie.)
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Magnet
Wie ich die bekanntesten der bekannten Weblogger dazu bringen kann, in meinen Kommentaren ein „Danke“ zurückzulassen? Almost virtual everything macht’s vor.
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Geschichten aus dem Leben
Ich muss jetzt auch mal wieder was Privates von mir geben, sonst hat meine Mutter ja gar nichts mehr zu lesen. 😉 Seit ich Anfang Oktober hier angefangen habe, war die Straße vor der Einfahrt zum MMC-Gelände, auf das ich ja muss um zu arbeiten, einseitig wegen Bauarbeiten gesperrt. Nachdem ich die ersten Tage noch pflichtbewusst die fünfminütige, weil durch halb Hürth gehende Umleitung fuhr, dachte ich mir relativ schnell: „Die Einfahrt ist nur fünf Meter hinter der Absperrung. Was spricht eigentlich dagegen, statt der Umleitung einfach mal kurz auf der Gegenfahrbahn zu fahren?“ Natürlich machte ich das auch. Selbst zwei Polizisten in ihrem Streifenwagen, die eines Morgens das Geschehen beobachten konnten, ließen mich ohne zu zucken passieren.
Selbstverständlich, natürlich, ohne Frage gibt es neben Gesetzeshütern und augenzwinkernden Bauarbeitern auch noch die, die mit einer solchen Abkürzung nicht einverstanden sind. Die überkorrekten, die „Ich bin das Gesetz“-Bürger und „Ich habe ein Auto, also habe ich auch Vorfahrt“-Fahrer ließen es sich durchschnittlich jeden zweiten Morgen nicht nehmen, mich anzuhupen, mich wüst zu beschimpfen und mir Finger zu zeigen, die Fußballspieler schon die Nationalmannschaft kosteten.
Das hat mir jedesmal den Tag gerettet. Jedesmal dachte ich mir dabei: „Schön, dass die Leute keine anderen Probleme haben. Deutschland geht es gut.“ Ja, manchmal war man mir sogar dankbar, wenn ich jemandem die Vorfahrt auf seiner legalen Spur gelassen habe.
Aber plötzlich, aus heiterem Himmel, geschah es am vergangenen Montag gegen 8 Uhr 55. Johannes, nichts ahnend und nach einer einzigen Tasse Kaffee auch nicht wirklich kognitiv fähig, solche elementaren Veränderungen wahrzunehmen, gar zu verarbeiten, fährt seelenruhig um die Kurve, macht schon mal das Seitenfenster einen Spalt auf, um ja kein „Arschloch“ zu überhören und sieht – nichts. Gar nichts. Die Baustelle ist weg, die Spur wieder befahrbar.
Was soll ich jetzt tun? Wo soll ich mir den morgendlichen Kick holen? Wen kann ich jetzt ärgern? Sollte ich die frisch verlegten Leitungen unter der Straße beschädigen, damit wieder alles aufgegraben werden muss? Wo bekomme ich den dafür nötigen Bagger her? Hilfe!
