Echt, komische Leute sind im Internet unterwegs. Bei Mario Sixtus gibt es ein Beispiel.
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Kindheitserinnerungen
Sieben Fragen für sieben Tage:
- Deine schönste Kindheitserinnerung?
Hm. Vielleicht, als ich nach meiner Polypen-Operation ein Betonmischer-Spielzeugauto geschenkt bekam. - Deine schlimmste Kindheitserinnerung?
Der Typ, der mich als Fünfjährigen in meinem Kettcar fast überfahren hätte, weil er mit sechzig Sachen durch die Dreißigzone gerast ist, mit abgefahrenen Reifen und kaputten Bremsen. Der dann zum Glück mir nur über mein Bein gefahren ist, das dann auch nur leicht lädiert war. Die zwei Polizisten, die kurz darauf mit meinen Eltern und mir bei uns im Wohnzimmer saßen und mir so viel Angst einjagten, dass ich mich hinter meiner Mutter versteckte. - Wenn du es könntest, würdest du deinen Berufswunsch aus Kindertagen versuchen?
Können kann man immer, nur kann ich heute die Chancen realistischer einschätzen. Aber Astronauten gibt es sowieso viel zu viele. - Du hast einen Wunsch frei: Was aus deiner Kindheit würdest du dir in deinem heutigen Leben wünschen?
Keine Ahnung. Nichts. Ich bin schließlich kein Kind mehr. - Bist du kein Kind mehr und wärst gern noch einmal eins oder hast du nie aufgehört eins zu sein?
Weder noch. Ich war mal ein Kind und bin erwachsen geworden. Hat alles seine Vor- und Nachteile. Manchmal wünscht man sich natürlich zurück in eine Zeit, in der die Sorgen vermeintlich kleiner gewesen wären, vergisst dann aber allzu gerne, dass man damals ganz andere Sorgen hatte, die einem auch zu schaffen gemacht haben. Von Zeit zu Zeit ist man natürlich auch als Erwachsener immer noch ein bisschen Kind, das quängelig wird oder sich einfach der puren Existenz freut. - Was kannst du für dich von Kindern lernen?
Höchstens Gelassenheit. - Zurück: Du bist 10 Jahre und kannst dir ein Spielzeug aussuchen. Was wird es?
Das Neueste von Lego natürlich.
- Deine schönste Kindheitserinnerung?
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Rauchverbot in Gaststätten
Obwohl ich, kraft meiner Natur als Raucher, prinzipiell gegen sämtliche Rauchverbote bin, muss ich gestehen: Gegen ein Rauchverbot in Restaurants (wie aktuell in Dänemark) hätte ich nichts. Das Essen schmeckt besser, wenn es nicht geräuchert wurde und wenn man nicht gerade – wie leider auch schon einmal geschehen – über zwei Stunden von Betreten der Gaststätte bis zum Verlassen benötigt, weil die Bedienungen schlafen, dann kann man das auch aushalten.
In Kneipen allerdings wollte ich auch nicht auf eine gemütliche Zigarette zum Bier verzichten.
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Arglistige Täuschung
Wie täusche ich eine ganze Stadt? Ich miete mir eine Residenz, schließe mich unter Ausschluss der öffentlichkeit mit ein paar Nichtskönnern drei Jahre lang weg und behaupte danach, 320 Arbeitsstellen in einer Stadt zu schaffen, die es bitter nötig hat. Die dortigen Stadtväter und Presse, blind vor Freude, glauben dem windigen Treiben ohne zu hinterfragen, ob es auch nur einen einzigen Kunden gibt, der Webseiten komplett in Java erstellt haben will. Java, eine Technologie, die nicht einmal jeder Besucher ansehen kann oder will, die Minuten zum Laden benötigt und darüber hinaus nicht den geringsten Vorteil im World Wide Web bringt.
Und selbst wenn es Kunden geben sollte, die ein an Inkompetenz grenzendes Produkt für 119,95 Euro benötigen, um eine Java-basierte Homepage zu erstellen, werden dadurch keine 320 (dreihundertzwanzig!) Arbeitsstellen geschaffen.
Was die Firma Sumba (Achtung! Die Website ist natürlich auch gänzlich auf Java basiert.) da groß in der Zwickauer Presse veröffentlichen ließ, ist nicht mehr als eine arglistige Täuschung. Ich weiß nicht, was in den drei Jahren, in denen auch einmal ein Sondereinsatzkommando zu Gast war, passiert ist, legale Dinge können da nicht abgelaufen sein.
Mir tun die Bürger von Zwickau leid, die jeden Funken einer Besserung der Arbeitsmarktlage als großes Feuerwerk sehen und hier mehr als enttäuscht werden. Was sich gewisse Politiker einer großen roten Volkspartei dabei gedacht haben, dieses Projekt noch medial anzutreiben, ohne es zu hinterfragen, weiß ich leider auch nicht.
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Deutsche Sprache, schwere Sprache
Panasonic war wohl zu geizig, einen richtigen übersetzer für die deutsche Programmversion der Software für meine Kamera zu bezahlen.


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Towanda turbulenzt nicht mehr
Schade, Towanda macht wohl definitiv nicht mehr weiter. Das war zwar abzusehen, ist aber dennoch sehr traurig. Bis heute rufe ich ihren Feed, in der Hoffnung, dass sie wieder anfängt zu schreiben, täglich ab. Solange ihr Weblog noch existiert, werde ich auch noch weiterhin warten. Vielleicht hat sie irgendwann einmal Erbarmen mit uns, der ?Generation B der Blogosphäre? und unterstützt uns wieder im täglichen Kampf gegen Neublogger. 😉 auch via: Melody
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Im Zentrum von Hürth
Ein Kollege erzählte mir neulich, dass der Spiegel einst einen Artikel über Hürth veröffentlichte, der sinngemäß aussagte: Statt eines Stadtzentrums hat Hürth ein Einkaufszentrum.
Ja, und was für eins. Im Hürth-Park gibt es wirklich alles. Auch nette kleine Digitalkameras. Die Panasonic Lumix LC70 schaffte es schließlich in meine Hände. Man wird bescheiden mit dem Alter.
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Vollständig assimiliert
Heute Morgen sind wir um 7 Uhr aufgestanden, damit wir um 8 Uhr in Bergheim sein konnten, um vollständig assimiliert zu werden. Seit etwa 10 Uhr haben wir BM-Nummernschilder am Auto. Jetzt habe ich keine Ausreden mehr, wenn ich mich irgendwo verfahre.
Die Nummernschilder auszuwechseln war allerdings nicht so einfach. Peugeot bzw. meine damalige Vertragswerkstatt glaubt wohl, dass man das Nummernschild für immer am Auto belässt. Anders kann ich mir nicht erklären, warum die Dinger an die Karosserie genietet wurden. Erst musste ein Angestellter der Kreisverwaltung mit auf den Parkplatz, um die alten Nummernschilder zu entsiegeln. Dann sind wir zur nebenan gelegenen Tankstelle gefahren um zu fragen, ob sie uns helfen könnten. Konnten sie leider nicht, aber man empfahl uns eine Opel-Werkstatt ein paar Meter weiter. Dort wurden die alten Nummernschilder professionell entfernt und die neuen angebracht. Und das für umme, lau, umsonst. ?Geht auf Service? kommentierte der Mechaniker der Werkstatt Domagala (leider ohne Website) knapp.
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We didn’t start the fire
Nachdem bereits eine Englisch-Klasse den Liedtext von ?We Didn’t Start The Fire? kommentierte und veröffentlichte, gibt es jetzt auch deutsche Erläuterungen zu dem Text. via: Ronsens
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Blog-Buch, anyone?
Erscheint März/April 2004
Wann? Nicht, dass ich sehnsüchtig darauf wartete, mir die Ergüsse einiger Weblogautoren durchlesen zu können, aber selbst die auf einigen Seiten der Beteiligten dargestellte optimistische Veröffentlichungszeit ?Frühling 2004? wird langsam knapp. Nach dem ganzen Hype Ende vergangenen Jahres sollten jetzt mal langsam Fakten in meinem Briefkasten landen.
Nachtrag: Ich korrigiere. Auf der offiziellen Seite des Verlags steht schon „Herbst 2004“. Da kann ich also noch laaange warten.
