Hier stand ursprünglich „Die englische Ansage“ von Loriot. Das ist aber nicht gut, im urheberrechtlichen Sinn. Deshalb habe ich sie entfernt. Ich hoffe auf Verständnis. Google hilft bestimmt weiter!
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Die englische Ansage
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Unheimlich
Ganz schön unheimlich, diese Stille. Seit heute Morgen bekomme ich fast keine Spammails mehr. Sagt bloß, auch Spamversender feiern Weihnachten.
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Mist
Da ist mir heute tatsächlich mein System abgeraucht und ich musste eine komplette Neuinstallation machen. Alles kein Problem, dank meiner nicht vorhandenen Backup-Strategie und der zweiten Festplatte, auf der alle relevanten und persönlichen Daten liegen, konnte ich beinahe alles wieder herstellen. Alles, bis auf die browserrelevanten Daten, also Bookmarks und E-Mails. Das ärgert mich schon ein bisschen. Vor allem die verloren gegangenen und über Jahre gesammelten E-Mails tun weh. Dagegen kümmern mich Neuinstallationen sämtlicher Programme weniger – so kann ich endlich mal wieder aufräumen. Zu meinem Glück passierte das jetzt auch zu den freien Tagen, so dass ich auch die Zeit habe, alles wieder neu aufzusetzen.
Vielleicht sollte ich aber zukünftig mal meine Methode ändern, Zugangsdaten und ähnliche wertvolle Dinge einfach in einen E-Mail-Ordner zu verschieben, anstatt sie irgendwo sicher zu speichern oder gar aufzuschreiben. -
Im Hintergrund
Vorweg: So mag ich Weihnachten. Kein Stress, keine Verpflichtungen, nur meine Süße und ich. Wir können tun und lassen, was wir wollen. Jetzt gerade wollen wir am Computer sitzen, und weil sich die Gelegenheit so ergab, habe ich in den hintersten Hintergrund ein kleines Bildchen eingefügt, damit das JC-Log – gerade bei höheren Auflösungen – nicht mehr so viel kahle Fläche vorweist. Wer wissen möchte, wie das Bild im Ganzen aussieht, der darf das gerne sehen.

Wie unschwer zu erkennen ist, sieht man einen Teil des Kölner Doms. Höchstselbst aus dem Handgelenk bei unserem kurzen Köln-Trip fotografiert. -
Weiße Weihnacht adé!
Ist schon ein komisches Gefühl, wenn man überall von weißen Weihnachten hört und liest und ich heute Früh mit dem Gedanken aufwache: „Joa, is denn scho Frühling?“ Wunderschönster Sonnenschein, kein Flöckchen Schnee weit und breit, fünf bis sieben Grad Celsius.
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Jüdische Atheisten
Ich mag dieses „härteste jüdische Blog zwischen Tel Aviv und New York„. Da wird einem das immer noch unbekannte Judentum auf eine sehr schöne Weise näher gebracht. Anders als alle meine Geschichtslehrer, die nur auf die Vergangenheit bezogen jüdische Brauchtümer erklärten, dabei immer im Dritten Reich landeten und es nicht fertig brachten, auch nur den Brauch Chanukka und die Bedeutung der acht Kerzen zu erklären. Chuzpe dagegen schafft das in ein paar Nebensätzchen und erklärt darüber hinaus noch viele andere Dinge aus dem täglichen Leben eines Juden. Zurzeit sind dort natürlich Chanukka-Tage.
Außerdem wieder eine amüsante Kleinigkeit gelernt:
jüdische Atheisten – Auch sowas gibt es, auf Hebräisch nennt man sie „mummar le chol ha Tora kula“, oder in freier Übersetzung „blöder Jude, der nicht kapiert, dass die Tora recht hat“.
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Von rechtem und linkem Glockengeläut
Eigentlich wollte ich noch was über diesen Text in der taz schreiben, der von dem mir bekannten Örtchen Baiersdorf handelt. Dort beschwert sich ein Bürger, der sich vor fünf Jahren in der Nähe der Kirche ein Haus gekauft hat, über den Lärm der Kirchenglocken.
Ralle schreibt darüber folgenden Kommentar:
Da ja Kirchen in den seltensten Fällen Neubauten sind, ist mir zwar nicht ganz klar wieso man ein Haus neben der Kirche kauft und dann gegen die läutenden Glocken klagt
Das deckt sich größtenteils mit meiner Meinung.
Aber, wie gesagt, ich wollte darüber noch wesentlich mehr schreiben, möchte mich dabei aber sehr ungern auf einen Artikel stützen, bei dem die beiden Kontrahenten über ihre politische Richtung definiert werden.
Das ist die Geschichte von zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine […] ist Mitglied der CSU und der evangelisch-lutherischen Kirche. […] Der andere, ist Diplomingenieur, ein ruhiges Naturell, politisch steht der 42-Jährige eher links.
Dazu einen Bezug in dem ganzen Text zu finden, ist unmöglich. Wozu also diese »Klarstellung« gleich im ersten Satz? Soll man sich auch ja von der jeweiligen Seite vereinnahmen lassen ohne vorher die Argumente gehört zu haben? Bei dieser Geschichte geht es nicht um Politik. Vielleicht hat die taz das nicht gemerkt oder vermutet weltfremd, dass in Bayern alles Politik ist, was sich in der Öffentlichkeit abspielt oder dass ein CSU-Mitglied immer christlich, eigentlich katholisch, sein muss. Auf jeden Fall wird mit dieser Klarstellung zu Beginn im Laufe des Artikels ein Klischee nach dem anderen bedient. Das ist schade um den sonst diskussionswürdigen Vorgang in Mittelfranken.
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Blogma
Der Fernsehratgeber veröffentlicht das Blogma – Manifest für das Gespür mit den goldenen zehn Regeln fürs Webloggen.
Gegen mindestens drei dieser Regeln verstoße ich regelmäßig. Also zweifle ich das gesamte Werk erst einmal pauschal an und überlasse die weitergehende Beurteilung denen, die mehr davon verstehen. -
Engelke statt Schmidt
Wie die Bildzeitung meldet, wird der frei werdende Sendeplatz von Harald Schmidt durch Anke Engelke beerbt. Laut Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski, der vergangene Woche noch mit Sandra Maischberger Gespräche über eine Schmidt-Nachfolge führte, soll Engelke viermal pro Woche mit einer »klassischen Late Night, die auf die Talente von Anke Engelke zugeschnitten ist und eine verlässliche Aktualität bietet« auf Sendung gehen. Produziert wird die Show nicht von Schmidts Bonito, sondern von Brainpool. Die neue Late Night Show soll wahrscheinlich ab April gesendet werden.
